FAQ

Wie wirkt sich LTE auf den mobilen Datenverkehr aus?
Braucht es für den LTE-Ausbau neue Antennen?
Warum können die bestehenden Antennen nicht auch für LTE genutzt werden?
Wird die Zunahme des mobilen Datenverkehrs zu Kapazitätsengpässen führen?
Warum gibt es sogenannte Funklöcher?
Wenn es immer mehr Antennen braucht, nimmt dann auch die Strahlenbelastung immer mehr zu?
Müssen wir wirklich immer und überall mobil erreichbar sein?
Wie wirkt sich LTE auf den mobilen Datenverkehr aus?
Mit LTE können Nutzer mit bis zu 100 Mbit/s surfen, Online-Games in Echtzeit spielen, gestochen scharfe Video-Konferenzen mit dem Handy durchführen, TV-Inhalte auf das Smartphone streamen oder Fotos und andere Daten innert Sekunden hochladen. Durch diesen Zuwachs an Komfort werden noch mehr Menschen noch öfter Gebrauch von den Möglichkeiten des mobilen Datenverkehrs machen.
Braucht es für den LTE-Ausbau neue Antennen?
Es ist absehbar, dass in den nächsten Jahren mehrere Mobilfunksysteme parallel betrieben werden müssen: die heutige Technologie für Kunden mit GSM oder UMTS-Geräten sowie die neuen Technologien für Kunden, welche das mobile Breitband vermehrt nutzen wollen. Da der Kapazitätsausbau an bestehenden Anlagen durch strenge Auflagen und aufwendig Bewilligungsverfahren meist nicht möglich ist, müssen dafür faktisch drei zusätzliche Infrastrukturen aufgebaut werden. Dieser eigentlich unnötige Ausbau von Mobilfunkanlagen bringt mehr Antennen und führt zu höheren Kosten.
Warum können die bestehenden Antennen nicht auch für LTE genutzt werden?
Die Erweiterung bestehender Standorte mit zusätzlicher Kapazität für die Nutzung mit LTE wäre tatsächlich die effizienteste Lösung. Dieses Vorgehen ist jedoch durch die strengen Grenzwerte oftmals nicht möglich. Deshalb müssen zusätzlich neue Standorte geplant und weitere Antennen gebaut werden.
Wird die Zunahme des mobilen Datenverkehrs zu Kapazitätsengpässen führen?
Das Datenvolumen verdoppelt sich aktuell alle 12 Monate, und die Einführung von Gratis-Nachrichtendiensten wie iMessenger oder Whatsapp haben innert kurzer Zeit zu Veränderungen geführt. Die Sendeleistung einer Mobilfunkanlage ist aber begrenzt. Deswegen müssen - um die nachgefragten Kapazitäten auch in Zukunft bereitstellen zu können – in Zukunft mehr und leistungsfähigere Mobilfunkantennen gebaut werden.
Warum gibt es sogenannte Funklöcher?
Für eine lückenlose Abdeckung mit einem Mobilfunknetz in einem geografischen Gebiet wie der Schweiz braucht es eine Vielzahl von Antennen – an jeweils optimal geeigneten Standorten. Durch die zunehmenden Ressentiments gegenüber Mobilfunkantennen wird der weitere Ausbau des Netzes aber immer schwieriger. Gleichzeitig nutzen immer mehr Menschen die vorhandenen Kapazitäten intensiver – so entstehen Funklöcher, also lokal begrenzte Gebiete ohne ausreichende Netzabdeckung.
Wenn es immer mehr Antennen braucht, nimmt dann auch die Strahlenbelastung immer mehr zu?
Mobilfunkanlagen geben – wie andere technische Geräte auch – ein gewisses Mass an elektromagnetischer Strahlung ab. Um die Bevölkerung vor allfälligen negativen Folgen dieser Immissionen zu schützen, hat der Bundesrat die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung
(NISV) erlassen. Die darin feststehenden international angewandten Grenzwerte schützen ausreichend vor den wissenschaftlich allgemein anerkannten Gesundheitsauswirkungen nichtionisierender Strahlung. Ausserdem gilt: Mehr Mobilfunkantennen führen zu einer besseren Netzabdeckung und zu besserem Empfang. Und je besser der Empfang, desto besser die Sendeleistung der Anlage und desto geringer die Strahlung.
Müssen wir wirklich immer und überall mobil erreichbar sein?
Sicherlich liegt es in der Entscheidung jedes Einzelnen, wann und wo er telefonieren oder mobil surfen will. Der allgemeine Trend im Nutzungsverhalten zeigt aber bereits seit Jahren steil nach oben. Durch den technologischen Fortschritt und die Vielzahl von neuen Anwendungen, die Monat für Monat auf dem Markt drängen, wird die Nachfrage nach mobilem Datenverkehr auch in Zukunft weiter wachsen. Dafür müssen die Mobilfunknetze entsprechen ausgebaut und weiterentwickelt werden.
> top