FAQ

Steigt die Strahlung durch LTE?
Was ist ein Grenzwert?
Ist eine Verschärfung der Grenzwerte sinnvoll?
Wann wird die Wissenschaft nachweisen, dass Mobilfunk unschädlich ist?
Wer legt die Grenzwerte fest?
Beinhalten die Grenzwerte in der Schweiz einen Vorsorgebereich?
Muss mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen gerechnet werden, wenn man in Sichtweite oder unter einer Mobilfunkantenne wohnt?
Kann Mobilfunk das Allgemeinbefinden beeinflussen?
Muss langfristig doch noch mit gesundheitlichen Auswirkungen durch den Mobilfunk gerechnet werden?
Steigt die Strahlung durch LTE?
LTE wird zunächst parallel zu den bestehenden GSM und UMTS Netzen aufgebaut. Dadurch wird die Gesamt-Immission elektromagnetischer Felder ansteigen. Trotz dieses Anstiegs ist zu erwarten, dass wie bisher die gesamte durch den Mobilfunk verursachte elektromagnetische Strahlung nur einen Bruchteil des Grenzwertes erreicht.
Was ist ein Grenzwert?
Zum Schutz von Personen vor möglichen gesundheitlichen Gefahren oder Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Felder hat der Gesetzgeber Vorkehrungen in Form von Grenzwerten getroffen. Diese müssen beim Betrieb einer technischen Anlage – zum Beispiel einer Mobilfunkantenne – eingehalten werden. Die in der Schweiz geltenden Grenzwerte gehören zu den strengsten weltweit.
Ist eine Verschärfung der Grenzwerte sinnvoll?
Nein, da es hierfür keine wissenschaftliche Begründung gibt. Grundlage für die Festlegung von Grenzwerten durch den Gesetzgeber sind u.a. die Erkenntnisse und Empfehlungen anerkannter nationaler und internationaler wissenschaftlicher Fachgremien und Institutionen. Diese beobachten die internationale Forschung zum Thema Mobilfunk und Gesundheit kontinuierlich und geben entsprechende Bewertungen ab.
Wann wird die Wissenschaft nachweisen, dass Mobilfunk unschädlich ist?
Das Nichtauftreten eines Effektes lässt sich grundsätzlich nicht beweisen, dies gilt auch für den – häufig von der Öffentlichkeit geforderten – Nachweis der Unschädlichkeit des Mobilfunks. Die Wirkung des Mobilfunks auf die Gesundheit ist jedoch in vielen tausend Studien untersucht worden, ohne dass – bei Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte – Gesundheitsgefahren für den Menschen nachgewiesen werden konnten.
Wer legt die Grenzwerte fest?
In der Schweiz werden die Grenzwerte für elektromagnetische Felder von Anlagen per Verordnung durch den Bundesrat festgelegt. Das Bundesamt für Umwelt stützt seine Entscheidungen auf die Empfehlungen verschiedener nationaler und internationaler unabhängiger wissenschaftlicher Institute.
Beinhalten die Grenzwerte in der Schweiz einen Vorsorgebereich?
Um gesundheitliche Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Felder auszuschliessen, enthalten die Grenzwerte in der Schweiz einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor, um die Immissionen auch vorsorglich tief zu halten.
Muss mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen gerechnet werden, wenn man in Sichtweite oder unter einer Mobilfunkantenne wohnt?
Nein. Die Sendeleistung von Mobilfunkantennen und die damit verbundenen elektromagnetischen Felder sind gering. Sie liegen für öffentlich zugängliche Bereiche immer unterhalb der gesetzlich festgelegten Grenzwerte, so dass gesundheitliche Beeinträchtigungen ausgeschlossen werden können.
Kann Mobilfunk das Allgemeinbefinden beeinflussen?
Es gibt einen breiten, wissenschaftlichen Konsens darüber, dass gesundheitliche Symptome wie Schlafstörungen, Nervosität oder allgemeines Unwohlsein weder durch die elektromagnetischen Felder des Handys noch durch die Felder einer nahegelegenen Antenne ausgelöst werden können.
Muss langfristig doch noch mit gesundheitlichen Auswirkungen durch den Mobilfunk gerechnet werden?
Diese Frage kann die Forschung heute nicht abschliessend beantworten. Die Technik ist noch nicht ausreichend lange in Betrieb, um beispielsweise Krankheiten mit langen Latenzzeiten, wie etwa einzelne Tumorarten, heute schon mit Sicherheit ausschliessen zu können. Es gibt aber keine klaren Hinweise, dass diese Langzeitrisiken tatsächlich existieren.
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