Unterschiedliche Interessen harmonisieren

Strenge Grenzwerte
Der Mobilfunk durchdringt unsere Gesellschaft. Entsprechend viele Akteure sind an seinem Bau und Ausbau beteiligt. Neben den Mobilfunkbetreiber Salt, Sunrise und Swisscom gehören dazu insbesondere die Behörden auf nationaler, kantonaler und kommunaler Ebene sowie die privaten und öffentlichen Standortgeber.
 
 
Es herrscht eine grosse Nachfrage nach Mobilfunkdiensten. Die dafür notwendigen Antennen werden aber oft nicht akzeptiert.
Patrik Becher, Leiter Wireless Access bei Swisscom
 
 
Beim Antennenbau gilt es, die Anforderungen all dieser Akteure zu berücksichtigen – eine Aufgabe, die angesichts der unterschiedlichen Interessen und strengen Regulierung höchst anspruchsvoll ist.

Geregeltes Verfahren
Der Bund regelt mit der NISV und einigen Bestimmungen im Umweltschutzgesetz den übergeordneten
Rechtsrahmen für den Bau von Antennen. Das eigentliche Baubewilligungsverfahren läuft hingegen in Zusammenarbeit mit Kanton und Gemeinde ab. Potenzielle Standortgeber sind alle Hauseigentümer – private wie öffentliche.
 
 
 
Vergabe von Mobilfunklizenzen
Mit der Liberalisierung der Telecom-Angebote in der Schweiz erhielten 1998 Swisscom Mobile, Orange SA (heute Salt) und DiAx (heute Sunrise) Konzessionen für den Betrieb von Mobilfunkanlagen. Diese drei Betreiber haben im Februar 2012 anlässlich einer einzigartigen Auktion des Bundes sämtliche Mobilfunklizenzen ersteigert.