Aufgabe der Forschung ist es, herauszufinden, ob die elektromagnetischen Felder des Mobilfunks bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte gesundheitsschädigende Wirkungen verursachen. Derzeit liefert die Wissenschaft dafür keine eindeutigen Hinweise. Mit wissenschaftlichen Studien wird die Hypothese der Unbedenklichkeit jedoch laufend überprüft. Auf dieser Seite haben wir für Sie allgemeine Informationen zu entsprechenden Forschungsprogrammen zusammengestellt. Nähere und aktuelle Informationen zu den gewonnenen Erkenntnissen liefern Ihnen die Links, welche Sie direkt zu den entsprechenden Institution oder Organsiation führt und Ihnen damit Informationen aus erster Hand garantieren.
Die Stiftung IT'IS wurde im November 1999 mit der Unterstützung der ETH Zürich, der Mobilfunkindustrie und verschiedener amtlicher Stellen gegründet. IT'IS verfolgt das Ziel, als flexible und dynamische Forschungsinstitution im Bereich der sich rasch ausdehnenden Informationstechnologien den Wissensbedarf der Gesellschaft zu decken.
IT'IS führt eine Liste mit den laufenden Forschungsprogrammen, an denen die Stiftung beteiligt ist. (Englisch)
Schweizerische Forschungsstiftung Mobilkommunikation
Die Forschungsstiftung Mobilkommunikation ist eine vom Bund anerkannte gemeinnützige Stiftung mit Sitz an der ETH Zürich. Sie fördert innovative Forschungsprojekte und die Aufarbeitung und Verbreitung von entsprechenden Forschungsresultaten in Wissenschaft und Gesellschaft. Diese Seite gibt eine Übersicht über die Publikationen und Projekte.
Nationales Forschungsprogramm NFP 57
Das Nationale Forschungsprogramm «Nicht-ionisierende Strahlung - Umwelt und Gesundheit» erforscht Schlüsselfragen zu den möglicherweise gesundheitsschädlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder. Solche Felder werden unter anderem durch die Mobilkommunikation erzeugt. Die Forschungsprojekte des Programms sollen dazu beitragen, Risiken der neuen Kommunikationstechnologien künftig besser abschätzen zu können.
International Agency for Research on Cancer (IARC): INTERPHONE
Im Rahmen der internationalen Fall-Kontroll Studie INTERPHONE werden Zusammenhänge zwischen Krebserkrankungen und Mobiltelefonie untersucht.
Die INTERPHONE Projektkoordination erfolgt durch IARC, die zur Weltgesundheitsorganisation WHO gehört. Das Gesamtprojekt beinhaltet sowohl nationale Einzelstudien der Teilnehmerstaaten (Australien, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Israel, Italien, Japan, Neuseeland, Norwegen, Schweden und Grossbritannien), als auch Metaanalysen. Im Zentrum der Untersuchungen liegen Tumoren bei jüngeren Personen (30-59), welche die Mobiltelefonie seit Jahren intensiv verwenden. (Englisch, Französisch)
Die EMF-Forschungsagenda der WHO unterstützt die Forschung bei der Koordination und Prioritätensetzung. Sie orientiert über laufende Projekte und den bestehenden Forschungsbedarf. (Englisch, Französisch, Spanisch)
Europäisches Aktionsprogramm COST 281
Im Rahmen von COST (Europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Forschung) werden im Aktionsprogramm COST 281 die gesundheitlichen Auswirkungen neuer Kommunikations- und Informationstechnologien untersucht. (Englisch)
Deutsches Mobilfunk Forschungsprogramm
Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm führte zum Thema Mobilfunk über 50 Forschungsvorhaben durch, die in die Bereiche Biologie, Dosimetrie, Epidemiologie und Risikokommunikation gegliedert sind.
Im Rahmen des MTHR (Mobile Telecommunications and Health Research Programme) werden rund 20 Forschungsprojekte verfolgt. (Englisch)
Mobile Manufacturers Forum MMF
Das MMF wird von elf Mobiltelefonherstellern getragen und unterstützt mehrere internationale Forschungsprogramme.