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Glossar


  • Magnetfeld

    Zustand des Raumes, der sich durch Kraftwirkungen auf magnetische Dipole (Magnetnadeln) äussert.

  • Magnetische Feldlinie

    Gedachte Linie, die die Richtung der Kraft auf einem Magnetpol angibt. Sie kann durch die Orientierung von Eisenfeilspänen angegeben werden. Jede magnetische Feldlinie ist in sich geschlossen (Wirbelfeld). Durch die Dichte der magnetischen Feldlinien kann die Stärke des Magnetfeldes veranschaulicht werden.

  • Magnetische Feldstärke (H)

    Mass für die Stärke und Richtung des Magnetfeldes. Die Einheit ist Ampere pro Meter (A/m).

  • Magnetische Induktion/Flussdichte (B)

    Mass für die Anzahl der magnetischen Feldlinien pro Fläche. Die Einheit ist Tesla (T).

  • Magnetischer Fluss (Φ)

    Mass für die durch eine Fläche hindurchtretende Anzahl magnetischer Feldlinien. Die Einheit ist Weber (Wb).

  • MBS

    „Mobile Broadband System“. Mobilfunkssystem der vierten Generation, das unter anderem auch zum Empfang von digitalem terrestrischem Rundfunk und digitalem terrestrischem Fernsehen sowie von allgemeinen Breitband-Diensten geeignet sein wird.

  • Mehrfachzugriffsverfahren

    Die Übertragungskapazität in Funknetzen kann durch vier Verfahren erhöht werden:- Code Division Multiple Access (CDMA) benutzt für unterschiedliche, auf einem Übertragungsweg gleichzeitig ausgestrahlte Signale verschiedene Codes.- Time Division Multiple Access (TDMA) zerlegt unterschiedlich adressierte Signale in eine bestimmte Anzahl von Zeitschlitzen (Timeslots) und stellt jedem Teilnehmer einen Slot in Sende- und Empfangsrichtung exklusiv zur Verfügung.- Frequency Division Multiple Access (FDMA) benutzt für unterschiedliche Signale bei gleichzeitiger Aussendung verschiedene Frequenzbänder.- Space Division Multiple Access (SDMA) nutzt den Umstand, dass sich in einer Funkzelle jeder Handy-User in einer anderen Richtung von der Basisstation befindet. Mehrere Nachrichten können daher entsprechend der Einfallsrichtungen der Funkwellen mit einer Arrayantenne und Strahlformung getrennt werden.Mobilfunksysteme kombinieren Mehrfachzugriffsverfahren:- S GSM: FDMA+TDMA- IS-95: FDMA+CDMA- UTRA TD-CDMA: FDMA+TDMA+CDMA- UTRA W-CDMA: FDMA+CDMA- W-CDMA (Wideband Code Division Multiple Access) ermöglicht Datenübertragungsraten bis zu 2 Mbit/s.

  • Mehrwertdienste

    Nützliche und im Allgemeinen kostenpflichtige Zusatzdienste, die der Netzbetreiber über das blosse Telefonieren hinaus anbietet. Einen Dienst, der für eine grosse Zahl von Kunden (scheinbar oder tatsächlich) unverzichtbar ist und der dem Anbieter hohe Einnahmen bringt, nennt man „Killer-Applikation“.

  • MHz

    „Megahertz“. 1 Million Schwingungen pro Sekunde.

  • MMS

    „Multimedia Messaging Services“. Multimediales SMS-Nachfolgesystem mit der Fähigkeit, neben Text- auch Ton-, Bild- und Videoinformationen zu übertragen.

  • MobilesBüro

    Grundausstattung zur mobilen Sprach- und Datenkommunikation. Notebook mit eingebautem PCMCIA-Modem und Verbindung zum Handy oder Handy mit bereits eingebautem Modem und seriellem Anschlusskabel zum Notebook. Dadurch besteht die Möglichkeit, sich von unterwegs in das EDV-System seines Unternehmens einzuloggen, im Internet zu recherchieren sowie e-Mails und Faxe elektronisch zu versenden und zu empfangen.

  • MS

    Mobilstation (Handy).

  • MSC

    „Mobile Switching Centre“. Zentrale für Mobiltelefonie.