„International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection“. Internationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung. Unabhängige internationale wissenschaftliche Organisation ohne jegliche Industriebeteiligung, die Grenzwertempfehlungen im Bereich der elektromagnetischen Felder erstellt und offizielle Beziehungen zu anderen internationalen Organisationen unterhält. www.icnirp.org
Siehe Immissionsgrenzwert.
„International Mobile Equipment Identity“. Internationale 15-stellige Zulassungsnummer für Funktelefone. Anhand dieser Nummer können gestohlene Geräte identifiziert und gesperrt werden. Ein Dieb kann dann mit diesem Handy nicht mehr telefonieren, selbst wenn er die SIM-Karte austauscht. Die IMEI wird nach Eingabe von *#06# auf dem Display des Handys angezeigt.
Bezeichnet die Einwirkung von Einflussgrössen wie zum Beispiel Lärm oder elektromagnetischen Feldern.
Gefährdungswert, welcher von einer bestimmten Immission nicht überschritten werden darf. Für Mobilfunkfrequenzen ist dieser Wert angegeben in der elektrischen Feldstärke in Volt pro Meter (V/m). Dieser Wert ist gültig für Orte für den kurzfristigen Aufenthalt (OKA) und darf durch die Summe aller Anlagen keinesfalls überschritten werden.
Drahtloser Internet-Zugang in Japan von NTT DoCoMo. Nach einer Statistik von Eurotechnology leben 81,5% aller weltweiten mobilen Internet-Anwender in Japan. Davon entfallen 60% auf i-mode und 21,5% auf WAP. Der Anteil Europas (WAP) liegt bei 5%, jener der USA (Palm) bei 0,9%. Japan will das schnelle i-mode nach Europa exportieren und hier dem (nicht kompatiblen) WAP Konkurrenz machen.
„International Mobile Subscriber Identity“. Nummer zur eindeutigen Kennzeichnung des Teilnehmers. Sie setzt sich aus einer dreistelligen Landeskennzahl, zwei Stellen Netzwerkcode und höchstens zehn Stellen zur eigentlichen Identifizierung des Teilnehmers zusammen.
Mobilfunknetz im Inneren von Gebäuden. Wegen der abschirmenden Wirkung von Mauern und Betonarmierungen nicht immer einfach zu realisieren.
Vorgang, bei dem durch Änderung des von einem Leiter umschlossenen magnetischen Flusses elektrischer Strom (Wirbelstrom) erzeugt wird. Die Induktionswirkung wird technisch vor allem bei elektrischen Maschinen wie Generatoren, Elektromotoren und Transformatoren genutzt. Bei den meisten dieser Anwendungen treten Wechselspannungen auf.
Vorgang, bei dem in einem Körper durch ein äusseres elektrisches Feld eine Ladungsumverteilung stattfindet, so dass an seiner Oberfläche lokal Überschüsse an positiven und an negativen elektrischen Ladungen auftreten.
Überlagerung zweier Schwingungen. Bei gleichphasiger Überlagerung kommt es zu einer Verstärkung (konstruktive Interferenz), bei gegenphasigen Schwingungen zur Auslöschung (destruktive Interferenz).
Elektrisch geladenes Atom oder Molekül.
Eine physikalische Größe zur Messung ionisierender Strahlung. Sie bezeichnet die elektrische Ladung der Ionen gleichen Vorzeichens, die in Luft durch ionisierende Strahlung entstehen, geteilt durch die Masse der durchstrahlten Luft. Sie hat die Dimension Ladung/Masse. Die Einheit ist Coulomb pro Kilogramm (C/kg).
Jeder Vorgang, bei dem aus einem Atom oder Molekül ein oder mehrere Elektronen entfernt werden, so dass das Atom oder Molekül als positiv geladenes Ion (Kation) zurückbleibt. Der umgekehrte Vorgang, bei dem ein Elektron von einem positiv geladenen Atom oder Molekül eingefangen wird, wird als Rekombination bezeichnet.
Ionisierend nennt man elektromagnetische Felder, die Veränderungen an Molekülen und Atomen hervorrufen können. Das heisst, es werden Elektronen aus dem Molekularverband der Zelle entfernt und so die Zelle geschädigt.
„Integrated Services Digital Network". Eine Kombination aus bisher getrennten Netzen und Diensten (Sprache und Daten) über einen Anschluss. Der Basisanschluss besteht aus zwei Nutzkanälen (B-Kanälen) mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von je 64 kbit/s und einem Steuerkanal (D-Kanal) mit 16 kbit/s. Dadurch ist es etwa möglich, parallel zu einer Sprachverbindung auch Daten (Telefax, Texte, Bilder usw.) zu übertragen. ISDN erleichtert die Integration von Telekommunikationsdiensten im PC und ist damit eine Grundlage für Computer-Integriertes Telefonieren (CIT).
In der Schweiz wurde 1988 mit Swissnet 1 das erste digitale ISDN in Betrieb genommen. Bis 1996 konnten insgesamt 250.000 Kunden gewonnen werden, im Jahr 2004 gab es über 900.000 Anschlüsse. Im Jahre 2008 ist der Anteil von ISDN-Anschlüssen jedoch wieder geschrumpft. Da zu dieser Zeit ein VDSL-Modem über eine Analogleitung Datenübertragungsraten von 20.000 kbit/s in Empfangsrichtung erreicht, hat sich die Bedeutung von ISDN und die Beschränkung von ADSL-over-ISDN verringert. Zudem setzen dem Provider Swisscom (der als Einziger in dem sich öffnenden Markt ISDN anbietet) andere Lösungen entgegen: Sunrise sowie Orange mit reinen Drahtloslösungen, sowie Cablecom (über 1 Million Kunden) mit einem Angebot für Daten, Telefon, Fax und Fernsehsignal für über 100 Kanäle auf Breitbandnetzen ("Stadtantenne").