Automatisches Weiterreichen eines „aktiven“ Mobilfunkteilnehmers von einer Zelle (dem Sendebereich einer Basisstation) zur nächsten.
Verbreitete Bezeichnung für das Mobiltelefongerät (Handset).
Siehe Hochfrequenz
In der Regel ist ein Frequenzbereich von 300 kHz bis 300 GHz gemeint.
GSM-Teilnehmer in seinem „Heimatnetz“.
„High Speed Circuit Switched Data". „Kanalbündelung". Eine Methode, die als „Multi-Slotting" bezeichnet wird. Es ist eine Erweiterung des GSM-Mobilfunk-Standards CSD um schnellere Datenübertragung zu erreichen. Durch Zusammenschalten von zwei Datenkanälen wird die Standard-Übertragungsgeschwindigkeit von 9,6 kbit/s auf 19,2 kbit/s bzw. von 14,4 auf 28,8 kbit/s erhöht. Mit vier Kanälen zu je 14,4 kbit/s kommt man auf immerhin 57,6 kbit/s, was einem ISDN-Kanal mit 64 kbit/s nahekommt. Das „Uplink" vom Mobiltelefon zum Netz bleibt weiterhin auf 9,6 bzw. 14,4 kbit/s begrenzt. Diese Asymmetrie ist sinnvoll, denn die Praxis zeigt, dass beim Datentransfer üblicherweise wesentlich mehr Daten empfangen („downlink") als gesendet („uplink") werden. HSCSD wird zugunsten der paketorientierten Übertragung GPRS/EDGE und UMTS/HSDPA an Bedeutung verlieren. Mit UMTS ist es möglich, CSD-Verbindungen aufzubauen (64 kbit/s), so dass entsprechende speziell entworfene Anwendungen in UMTS-Netzen weiter benutzt werden können.
Seit 2006 nimmt die Zahl der auf dem Markt erhältlichen Endgeräte ab, die HSCSD unterstützen.