„Digital Cellular System“. Neuere Variante des GSM-Standards im Frequenzbereich von 1800 MHz. Heisst seit April 1997 offiziell „GSM 1800“. Durch die grössere Frequenzbandbreite ist die Netzkapazität höher als im GSM-Frequenzbereich von 900 MHz.
„Digital European Cordless Telephone“. Europaweiter Standard für Schnurlostelefone („Home Handys“). Technisch ein Mobilfunksystem, das aus Pikozelle und Basisstation besteht. DECT und GSM sollen im Lauf der weiteren Entwicklung zu einem einheitlichen Mobilkommunikationssystem zusammenwachsen.
Die Netze von Swisscom, Sunrise und Orange sind digitale Netze. Daten und Sprachen werden ausschliesslich als digitale Signale übertragen.
Digitales, zellular aufgebautes Mobiltelefonnetz (Inbetriebnahme 1992).
Handys, die in zwei verschiedenen Frequenzbändern verwendet werden können. In Europa 900 und 1800 MHz.
Das Dualband-Handy kann in unterschiedlichen Frequenzen senden und empfangen. Somit ist es in der Lage, in verschiedenen Netzen zu arbeiten: so z. B. im D-Netz (900 MHz), im E-Netz (1800 MHz). Man hat damit die Möglichkeit beim Verlassen des E-Netzes im D-Netz weiter zu telefonieren. Diesen Vorgang nennt man Roaming. Roaming funktioniert aber nur dann, wenn ein entsprechender Vertrag zwischen den Netzbetreibern existiert. Nahezu alle neuen Handy sind wenigstens Dual-Band Geräte (wenn nicht gar Triband, Quadband).
Handys, die sowohl in GSM- als auch in DECT-Netzen (Schnurlostelefonie) verwendet werden können.