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Schaden Mobilfunkantennen der Gesundheit?

 

Gesundheitliche Auswirkungen konnten bislang weder einwandfrei nachgewiesen noch eindeutig verworfen werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Basel im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) im Mai 2003. Das bedeutet, dass bisher keine Hinweise auf gesundheitliche Gefahren gefunden wurden. Es gibt Vermutungen und Hinweise; sie betreffen jedoch fast immer unser Wohlbefinden, nicht unsere Gesundheit. Klar ist aber, dass die Leistung der Mobilfunkantennen zu schwach ist, um für gesundheitliche Schäden verantwortlich zu sein.


Wie wirken thermische Effekte?
Treffen elektromagnetische Wellen auf den Körper, so wird ein Teil dieser Energie im Körper aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Die Schweizer Grenzwerte sorgen dafür, dass im schlechtesten Fall eine maximale Erwärmung von weniger als 0,1 Grad auftreten könnte. Und dies auch nur ganz nahe bei der Antenne und im Hauptfeld. Beim Handy kann eine maximale Erwärmung von 0,5 Grad auftreten - dies bei schlechten Geräten, maximaler Sendeleistung und langen Telefonaten. Der menschliche Körper ist dafür eingerichtet, mit Erwärmungen von bis zu 1 Grad problemlos umzugehen, sonst könnten wir uns kaum an der Sonne aufhalten.


Wie wirken athermische oder biologische Effekte?

Nicht-thermische oder athermische Effekte können möglicherweise entstehen, wenn die in einer Funkwelle enthaltenen elektrischen und magnetischen Felder direkt auf elektrischen Strukturen des Organismus wirken. Es ist weniger die Energie der Welle, als ihre Information, die Wirkungen hervorrufen könnte. Denkbar ist eine besondere Empfindlichkeit jener Zellen, die Informationen verarbeiten, also Zellen im Nervensystem und im Gehirn. Die Forschung beschäftigt sich intensiv mit diesen Fragen. Sie hat bisher keine Belege für Gesundheitsgefahren gefunden.