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Mobilfunk-Grenzwerte eingehalten – auch an empfindlichen Orten und Grossveranstaltungen

Zum dritten Mal wurden auf stark frequentierten Plätzen und vor Schulhäusern in Zürich, Winterthur, Uster und Feuerthalen die Mobilfunk-Immissionen gemessen. In Zürich fanden die Messungen am Bellevue statt – unter anderem während der Street Parade.


 

Die Messungen wurden im Auftrag des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) und des Forum Mobil zwischen Juni und August 2008 von einer akkreditierten Firma durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die für Mobilfunkanlagen geltenden Grenzwerte überall deutlich eingehalten werden. Im Vergleich zu den Messungen vor zwei Jahren haben sich die Werte nur leicht erhöht (siehe Tabelle im Anhang). Die leichte Zunahme dürfte auf die grössere Anzahl Gespräche sowie auf die gestiegene Nachfrage nach mobilen Datendienstleistungen wie mobiles Internet zurückzuführen sein. Möglich ist allerdings auch, dass der Aufbau der Messeinrichtungen in den beiden Jahren nicht absolut identisch war. Schon geringe Abweichungen der ursprünglichen Position der Messsonde können die gemessenen Werte leicht nach oben oder unten verändern.


Immissionen an der Street Parade dreissigmal tiefer als Grenzwert

Um die Mobilfunk-Immissionen in Alltagssituationen mit denen während einer Grossveranstaltung zu vergleichen, fanden die Messungen in der Stadt Zürich am Bellevue an vier Tagen vor, während und nach der Street Parade statt. Die Messantenne stand viermal 24 Stunden am Bellevue auf der Grenze zwischen Unterhaltungsmeile und Wohngebiet. Die Ergebnisse zeigen typische Tag- und Nachtschwankungen aufgrund der unterschiedlichen Auslastung der Mobilfunkstationen. Am Tag der Street Parade, an der rund 850'000 Menschen teilnahmen, kam es zu einer geringfügigen Steigerung der Mobilfunk-Immissionen im Vergleich zu normalen Werktagen. Der gemessene Maximalwert von 1,41 Volt pro Meter liegt immer noch rund dreissigmal tiefer als der Immissionsgrenzwert.


Unbedenkliche Messwerte auf Schulhausplätzen

Schulhausanlagen sind Orte mit empfindlicher Nutzung. Für solche Orte gelten landesweit rund zehnmal strengere Grenzwerte als für die übrige Umgebung - so genannte «Anlagegrenzwerte». Bei den Messungen wurden auf allen Schulhausplätzen der Anlagegrenzwert von 5 Volt pro Meter um ein Vielfaches unterschritten.

 

Ansprechpersonen für Fragen:

 

Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL):

Hansjörg Sommer, Leiter Lufthygiene, Telefon 043 259 29 91

Forum Mobil: Peter Hidber, Telefon 031 312 09 18

 

Medienmitteilung inkl. Ergebnisse der Messstandorte:

 

Immissionsmessungen im Kanton und in der Stadt Zürich Jun-Aug 08

 

09.09.2008
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